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Trainingstagebuch führen: So protokollierst du dein Krafttraining

Wer sein Training aufschreibt, weiß beim nächsten Mal, womit er anfangen muss – und sieht nach einigen Wochen, ob es wirklich vorangeht. Ein Trainingstagebuch ist deshalb eines der einfachsten und wirkungsvollsten Werkzeuge im Krafttraining.

Warum ein Trainingstagebuch sinnvoll ist

Was du eintragen solltest

Weniger ist mehr: Wichtig ist, dass du die Daten wirklich jedes Mal erfasst. Diese Angaben haben sich bewährt:

Ein Beispiel

Bankdrücken, drei Sätze: 60 kg × 8, 60 kg × 8, 60 kg × 7. Beim nächsten Mal lautet das Ziel: wieder 60 kg und in allen Sätzen 8 Wiederholungen. Klappt das, steigerst du das Gewicht in der folgenden Einheit etwas. So entsteht aus dem Tagebuch ein konkreter Plan für die nächste Einheit.

Häufige Fehler

So startest du in fünf Minuten

  1. Lege fest, wo du notierst – Heft, Notiz-App oder Tracker – und bleib dabei.
  2. Schreibe vor der Einheit auf, was du dir vornimmst, ausgehend von den Werten vom letzten Mal.
  3. Trage jeden Satz direkt danach ein, nicht erst am Abend. Sonst gehen Details verloren.
  4. Ergänze am Ende eine kurze Notiz: Wie fühlte sich die Einheit an?
  5. Wirf vor der nächsten Einheit einen Blick auf die letzten Werte.

Worauf du bei der Auswertung achten solltest

Bewerte nicht einzelne Tage. An einem Tag bist du müde, am anderen besonders fit. Aussagekräftiger ist der Trend über drei bis vier Wochen: Steigen Gewicht oder Wiederholungen bei den wichtigsten Übungen leicht an, bist du auf einem guten Weg. Bleibt ein Wert länger stehen, prüfe Schlaf, Ernährung und Ausführung – und notiere, was du änderst, damit du die Wirkung später erkennst.

Hilfreich sind auch persönliche Bestleistungen. Wenn du für jede Übung das schwerste Gewicht bei einer bestimmten Wiederholungszahl kennst, siehst du sofort, ob dein Training heute besser oder schlechter läuft als sonst.

Papier, Tabelle oder App?

Ein Notizbuch ist schnell eingerichtet und braucht keinen Akku, bietet aber keine Auswertung. Eine Tabelle ist flexibel, muss aber von Hand gepflegt und ausgewertet werden. Eine Trainings-App zeigt dir beim Eintragen die letzten Werte, berechnet Verläufe und Bestleistungen automatisch und erinnert dich an Muskelgruppen, die zu kurz kommen. Entscheidend ist am Ende, was du tatsächlich dauerhaft nutzt.

Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche oder trainerische Beratung. Sprich bei Beschwerden oder Vorerkrankungen vor dem Trainingsbeginn mit einer Ärztin oder einem Arzt.

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KTOK ist eine kostenlose WebApp für dein Krafttraining: Sie merkt sich deine Einheiten, zeigt Verläufe und Bestleistungen pro Übung und weist dich auf vernachlässigte Muskelgruppen hin.

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