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Vernachlässigte Muskelgruppen erkennen und ausgleichen

Fast jeder hat Lieblingsübungen – und fast jeder vernachlässigt dafür unbewusst etwas anderes. Wer das nicht bemerkt, trainiert über Monate einseitig. Mit etwas Überblick lässt sich das leicht korrigieren.

Warum Muskelgruppen zu kurz kommen

So erkennst du Ungleichgewichte

Der einfachste Weg ist zählen: Wie viele Arbeitssätze hast du in den letzten ein bis zwei Wochen für jede größere Muskelgruppe gemacht? Als grobe Orientierung für Muskelaufbau gelten häufig etwa 10 bis 20 harte Sätze pro Muskelgruppe und Woche. Der passende Wert hängt von Erfahrung, Erholung und Ziel ab. Größere Abweichungen nach unten sind ein Hinweis, dass du eine Muskelgruppe zu wenig trainierst.

Ein zweiter Blick lohnt auf das Verhältnis von Zug- und Druckübungen. Viele Programme enthalten deutlich mehr Druck- als Zugbewegungen, etwa mehr Bankdrücken als Rudern. Das kann auf Dauer die Schultern belasten.

So gleichst du aus

Diese Muskelgruppen werden oft übersehen

Beispiel für eine Korrektur

Ein Plan enthält pro Woche zwölf Sätze Brust und zehn Sätze Bizeps, aber nur vier Sätze oberen Rücken. Statt alles umzubauen, ergänzt du in jeder Einheit zwei Sätze Rudern und streichst dafür einen Brustsatz. Nach einigen Wochen prüfst du, ob sich die Verteilung angenähert hat und ob sich das Drücken stabiler anfühlt.

Dafür brauchst du Daten

Ohne Aufzeichnung bleibt das ein Bauchgefühl. Wer seine Einheiten in einem Trainingstagebuch festhält, kann die Verteilung jederzeit nachrechnen. Noch bequemer geht es, wenn die App das für dich übernimmt.

Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche oder trainerische Beratung. Sprich bei Beschwerden oder Vorerkrankungen vor dem Trainingsbeginn mit einer Ärztin oder einem Arzt.

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KTOK ist eine kostenlose WebApp für dein Krafttraining: Sie merkt sich deine Einheiten, zeigt Verläufe und Bestleistungen pro Übung und weist dich auf vernachlässigte Muskelgruppen hin.

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